Geschichte

Zuallererst: Wir sind kein Verein, sondern eine lockere Interessensgemeinschaft von Dudelsackspielern. Darum gibt es auch keine Vereinsgeschichte im eigentlichen Sinne.
Also kann ich, Peter Mog, nur aus meiner Sicht folgendes berichten:Begonnen hat die Dudelsackidee bei mir anlässlich einer Reise durch Schottland 1982. Damals hatte ich vor, mir aus Schottland einen Dudelsack mitzubringen. Der Klang des Instrumentes hatte mich schon länger fasziniert. Und als die Royal Scott Dragoons mit ihre Schallplatte „Amazing Grace" populär wurden, stand mein Entschluss fest. 
Dennoch hatten mich dann der Preis und die Überlegung, dass ich in Konstanz ja niemanden hatte, der mir den Umgang mit diesem Instrument zeigen konnte, von einem Kauf abgehalten.
Kurze Zeit später las ich in unserer Heimatzeitung ein vielversprechendes Inserat: „Dudelsack zu verkaufen, spielbereit mit ausführlicher Anleitung: DM 320,00."Das klang nicht schlecht und der Preis war für mich auch annehmbar, denn wenn ich nicht spielen konnte so war er als Souvenir zumindest nicht so teuer.
Und so begann das Elend. 
 
Der Dudelsack kam an, mit schön rot kariertem Gewand und ausführlicher Anleitung. 
Doch so sehr ich mich auch mühte und so oft ich auch die „ausführliche" Anleitung studierte, das Ding gab keinen vernünftigen Ton von sich. Nun ja, so hatte ich für DM 320,00 eine letztendlich doch teure Erinnerung an Schottland.
 
Und damit könnte die Geschichte eigentlich enden.

Wenn.....,

ja wenn da nicht einige Monate später ein ähnliches Inserat in der Zeitung gewesen wäre!

 
Diesmal allerdings mit einer Konstanzer Telefonnummer. Na ja, dachte ich: Auch so einer der auf das Inserat hereingefallen ist. Aber aus Neugierde rief ich trotzdem mal an. Es meldete sich ein Mann, der für seinen Dudelsack noch DM 1.200,00 wollte. Hoppla, das war wohl doch ein anders Instrument als meines.
Und so lernte ich Jean-Pierre Faure kennen. Ein Franzose, Mitglied bei den Gordon Highlanders, wurde nun mein Lehrer.

Und, um es gleich vorweg zu nehmen, ich kaufte später seinen Dudelsack, den ich noch heute spiele. Der Anfang war Mühsam. Aber wem sage ich das. 
 

 
Nach etwa einem Jahr stieß Jörg Pollnow zu uns.

1988 verließ uns Jean-Pierre aus beruflichen Gründen.

 
Andreas Baumann kam 1989 dazu. 

So waren wir längere Zeit ein eifriges Trio ohne Lehrer. Wir spielten an Hochzeiten, Geburtstagen und sogar mit einem Blasorchester anlässlich einem Unterhaltungsabendes.

Es gab zwar zwischenzeitlich auch etliche Lernwillige, die es aber alle nicht lange durchgestanden haben.

 
Bis auf Horst Hienerwadel. Er kam Anfang 1993 zu uns. 

In diesem Jahr gab Jörg auf. So waren wir wieder nur zu dritt. 

Herbst 1993 wurden wir Mitglieder der Bagpipe Association of Germany.
1994 unser erster Besuch der German Summer School of Piping, Drumming and Dancing in Breuberg. Da wurde uns bewusst, dass ohne Lehrer ein erfolgreiches musikalisches Weiterkommen nicht möglich ist.

 
Im Herbst 1995 begann Thea Gaißer zu spielen. Sie lernte schnell und eifrig und konnte bereits 1996 mit zur Sommerschule Breuberg.
 
Wolfgang Gühr kam 1997 dazu. Er wurde hauptsächlich von Thea geschult.1998 war auch er erstmals mit auf Breuberg.
 
1999 begann Markus Bürgi , ein Schweizer, das Dudelsackspiel. 
 
Peter Lotzer und Thomas Werner begannen beide im Jahr 2000 und wurden erst von Wolfgang und dann
von Thea eingewiesen, bevor auch sie ihren ersten Sommerschulkurs besuchten. 

2001 verließ uns Horst.

 
Seit 2004 war Karl Chang unser Schüler. Markus Bürgi hat die Band im selben Jahr verlassen, er bleibt uns aber in guter Freundschaft verbunden.
 
2005 stieß Henning Schumm zur Band. Er beherrschte bereits sein Handwerk und zählte sofort zum Stammpersonal.
 
Karl Chang kehrte im Oktober 2005 wieder nach Taiwan zurück. Seine Lücke konnte nur schwer geschlossen werden. Er kommt uns aber regelmäßig zum Musizieren besuchen.
 
2005 besorgten wir uns eine Bas-Drum.

Da aber auch das Trommeln nach schottischem Vorbild gelernt sein will, besuchte Peter 2006 die Sommerschule für Piping and Drumming auf Burg Breuberg um entsprechend geschult zu werden.

 
Siegfried Schmidt begann 2006 und lernte schnell. Er ist mittlerweile zur Stamm aufgerückt und ergänzt die Band.
 
Seit 2008 gehört nun auch unser Schüler Adrian Paris zum Personal. Zwar haperts(noch) mit der musikalischen Ergänzung unserer Truppe, jedoch trägt er mit Stolz unsere Flaggen. Auch mehrere, wenns sein muss. Und wenn keine Fahnenstange dabei ist - Adrian findet eine. Und wenn sie 50 Kilo wiegt.
 
2008 verlassen nacheinander Peter Lotzer, Wolfgang Gühr, Thomas Werner und Siegfried Schmidt die Band.
 

Im selben Jahr beginnen Mike Dulz und Henrik Saam mit  den ersten Fingerübungen zum Erlernen des Dudelsacks. Sie sind beide eifrige Schüler und üben viel.

Anfang 2009 erwerben sie sich ihre eigenen Dudelsäcke und sind bereits soweit, daß sie in diesem Jahr das erste mal ihr bisherig Erlerntes während der Sommerschule in Breuberg vertiefen und erweitern können.

Inzwischen verstärken sie bei Auftritten unsere Band.

   

 

 

 2011 schied Mike aus. Er begann eine militärische Laufbahn.
 
 Anfang 2011 kam Dennis Dremmel zu uns. Ein bisher bei einem Konstanzer Fanfarenzug spielender Trommler. Er begeisterte sich für die für ihn völlig neue Art, wie in einer Pipeband getrommelt wird. So besorgten wir uns Siderums. Unterrichtet wurde er von Herrmann Buck. Da für ihn das Trommeln nach Noten keine Schwierigkeit machte, hat er sich schnell in die schottische Trommelart eingefunden und kann nun die Band schlagkräftig unterstützen.

  Auch Andrea Behrendt wurde vom Trommlerfieber angesteckt und nahm bei Herrmann unterricht. Doch ist es für sie wesentlich schwerer, da sie ohne Vorwissen angefangen hat.

 Neu zugestoßen ist Grant Wallace, ein Piper mit schottischen Wurzeln, der bisher bei der „The Berlin Pipe Company“ gespielt hat. Er ist bereits ausgebildeter Piper, der nun unsere Band ergänzt.

 

 
  Gegen Jahresende 2011 kam auch Thorbjörn Pieck zu uns. Er hat bereits bei den „Highrod Pipes and Drums“ aus dem Allgäu eine Ausbildung zum Tenordrumer erhalten und kann somit nun unserer Band unterstützen.

 

 
 
Auf Grund der inzwischen sehr fundierten Ausbildung laden wir auch öfters andere Pipebands ein, um gemeinsam Konzerte zu geben.
 
In jedem Jahr sind wir überdies zu Gast bei den überregional bekannten "Schwäbischen Highlandgames" in Kreenheinstetten. Auch beim großen alljärhlichen Westerntreffen in Nennzingen sind wir inzwischen "Stammband".
Aber auch in kleiner Gruppe, wie auch als Solisten, spielen wir zu den verschiedensten Anlässen, sowohl an privaten wie auch an öffentlichen Veranstaltungen. Und falls auch Sie ein Highlight für Ihre Veranstaltung suchen, sprechen Sie mit uns. Wir sind für Sie die optimale Gruppe.
 
Oder wollen Sie lernen und mitspielen? Schreiben Sie uns: Es gibt Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in Piping und Drumming.